In der NLA war eine Doppelrunde angesagt. Gegen Lausanne waren wir leicht zu favorisieren, wir konnten in Bestbesetzung antreten. Insbesondere Roland Ekström und Oliver Brendel lieferten eine überzeugende Leistung ab. Ekström konnte mit Schwarz spielend leicht ausgleichen, dann etwas Vorteil erzielen und die Schlinge nach und nach zuziehen, bis ein Bauer in seinem Netz hängenblieb, das entsprechende Springer-Läuferendspiel verwertete er souverän. Gekonnt auch die Spielanlage von Brendel, er schnürte seinen Gegner von Anfang an ein, dieser Vollerfolg zeichnete sich schon recht früh ab. Doch dann war er etwas zu unvorsichtig, beinahe hätte er sich noch in ein ewiges Schach erwischen lassen. Insgesamt ein klar verdienter Sieg, Riehen war die bessere Mannschaft.
In der 7. Runde waren wir der klare Aussenseiter, hatte Reichenstein doch am Vortag die starken Winterthurer problemlos besiegt. Doch es kam anders: An den Spitzenbrettern war der gegenseitig Respekt ziemlich ausgeprägt, eher kurze Remisschlüsse waren die Folge. So war es klar, dass sich der Wettkampf an den hinteren Brettern entscheiden würde. Da ging es ziemlich turbulent zu. Sebastian Schmidt-Schaeffer liess sich vom aggressiven und eher unseriösen Spiel seines Gegners nicht beeindrucken, behielt die Nerven und konnte den ganzen Punkt einbringen. Dies liess hoffen! Doch in der Zeitnotphase liessen die Reichensteiner ihre Klasse aufblitzen und hatten den Wettkampf zu ihren Gunsten drehen können. Schlussendlich jedoch gelang es Oliver Brendel doch noch, in eher mirakulöser Art und Weise die Gefahren abzuwenden und gar in ein besseres Endspiel überzulenken. Dieses war dann trotz sehr hartnäckigen Versuchen und mehr als sechs Stunden Spielzeit nicht zu gewinnen. Das Unentschieden und der dritte Zwischenrang dürfen als klarer Erfolg gewertet werden.
In der 7. Runde waren wir der klare Aussenseiter, hatte Reichenstein doch am Vortag die starken Winterthurer problemlos besiegt. Doch es kam anders: An den Spitzenbrettern war der gegenseitig Respekt ziemlich ausgeprägt, eher kurze Remisschlüsse waren die Folge. So war es klar, dass sich der Wettkampf an den hinteren Brettern entscheiden würde. Da ging es ziemlich turbulent zu. Sebastian Schmidt-Schaeffer liess sich vom aggressiven und eher unseriösen Spiel seines Gegners nicht beeindrucken, behielt die Nerven und konnte den ganzen Punkt einbringen. Dies liess hoffen! Doch in der Zeitnotphase liessen die Reichensteiner ihre Klasse aufblitzen und hatten den Wettkampf zu ihren Gunsten drehen können. Schlussendlich jedoch gelang es Oliver Brendel doch noch, in eher mirakulöser Art und Weise die Gefahren abzuwenden und gar in ein besseres Endspiel überzulenken. Dieses war dann trotz sehr hartnäckigen Versuchen und mehr als sechs Stunden Spielzeit nicht zu gewinnen. Das Unentschieden und der dritte Zwischenrang dürfen als klarer Erfolg gewertet werden.
Nationalliga A, 6. Runde
Tribschen - Zürich 3:5, Winterthur - Reichenstein 2½:5½, Luzern - Genf 4:4, Riehen - Joueur Lausanne 4½:3½ (Hickl - Tschernuschewitsch ½:½, Buss - Gallagher ½:½, Cvitan - Sermier ½:½, Ekström - Netzer 1:0, Brendel - Ch. Lamoureux 1:0, Schmidt-Schäffer - Lehtivaara 0:1, Aumann - Ouwehand 1:0, Kaenel - Domont 0:1), Wollishofen - Bern 5:3.
Nationalliga A, 7. Runde
Zürich - Winterthur 5:3, Reichenstein - Riehen 4:4 (Sokolow - Hickl ½:½, J.-N. Riff - Ekström ½:½, Volke - Cvitan ½:½, Hort - Buss ½:½, Kühn - Brendel ½:½, Drabke - Kaenel ½:½, Wirthensohn - Aumann 1:0, Maier - Schmidt-Schäffer 0:1), Joueur Lausanne - Luzern 3½:4½, Genf - Wollishofen 4½:3½, Bern - Tribschen 5½:2½.
Tribschen - Zürich 3:5, Winterthur - Reichenstein 2½:5½, Luzern - Genf 4:4, Riehen - Joueur Lausanne 4½:3½ (Hickl - Tschernuschewitsch ½:½, Buss - Gallagher ½:½, Cvitan - Sermier ½:½, Ekström - Netzer 1:0, Brendel - Ch. Lamoureux 1:0, Schmidt-Schäffer - Lehtivaara 0:1, Aumann - Ouwehand 1:0, Kaenel - Domont 0:1), Wollishofen - Bern 5:3.
Nationalliga A, 7. Runde
Zürich - Winterthur 5:3, Reichenstein - Riehen 4:4 (Sokolow - Hickl ½:½, J.-N. Riff - Ekström ½:½, Volke - Cvitan ½:½, Hort - Buss ½:½, Kühn - Brendel ½:½, Drabke - Kaenel ½:½, Wirthensohn - Aumann 1:0, Maier - Schmidt-Schäffer 0:1), Joueur Lausanne - Luzern 3½:4½, Genf - Wollishofen 4½:3½, Bern - Tribschen 5½:2½.
Rangliste nach 7 Runden:
1. Zürich 13 (36½). 2. Reichenstein 11 (35½). 3. Riehen 9 (31½). 4. Luzern 9 (29½). 5. Winterthur 8 (28). 6. Genf 7 (26). 7. Joueur Lausanne 6 (27). 8. Wollishofen 5 (27). 9. Bern 2 (22). 10. Tribschen 0 (17/steht als Absteiger fest).
1. Zürich 13 (36½). 2. Reichenstein 11 (35½). 3. Riehen 9 (31½). 4. Luzern 9 (29½). 5. Winterthur 8 (28). 6. Genf 7 (26). 7. Joueur Lausanne 6 (27). 8. Wollishofen 5 (27). 9. Bern 2 (22). 10. Tribschen 0 (17/steht als Absteiger fest).
Partien der Doppel-Schlussrunde vom 6./7. November in Luzern (NH Hotel, Friedenstrasse 8).
8. Runde (Samstag, 12.30 Uhr): Riehen - Zürich, Joueur Lausanne - Reichenstein, Bern - Luzern, Wollishofen - Winterthur, Tribschen - Genf.
9. Runde (Sonntag, 11 Uhr): Zürich - Reichenstein, Riehen - Genf, Luzern - Wollishofen, Winterthur - Bern, Joueur Lausanne - Tribschen. h in der nächsten Runde ein weiterer schwerer Gegner wartet.
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